Das Kind
Auf dem Weg durch einen Park bin ich diesem spielenden Kind begegnet. Der Junge wollte unbedingt fotografiert werden.
Der Prozess des fotografierens beinhaltet immer die Aussage "ich existiere"! Niemand hat mir dies jemals so deutlich gesagt, wie dieser Junge

Bilder inspiriert von der Musik des Komponisten und Pianisten Bernhard Ruchti
Die "Strassenfeger"
Eine Arbeit vor meiner Türe
Inspirierende Formen in der Natur, die zugleich den Zustand meines Hirns abbilden
Korsika, wo die Toten die Beste Aussicht geniessen Vor einigen Jahren war ich in Anatolien. Ich war beeindruckt von der Freundlichkeit der Menschen auf dem Land. Als ich durch ein abgelegenes Tal wanderte, sah ich einen betenden Mann. Ich habe mich zurückgezogen und meinen Weg erst 10 Minuten später fortgesetzt. Als ich bei dem Mann vorbei kam, dankte er mir dafür. Es macht mich heute stolz, seinen Respekt auf diese Weise verdient zu haben. Die Narbe
Marc hatte eine Lebertransplantation. Er war auf einer 24 Stunden Dringlichkeitsliste. Das Organ erhielt er zum letztmögichen Zeitpunkt. Nach der Transplantation hatte sich das Organ entzündet und die Wunde schloss sich nicht. Mit Glück und dank dem Fachwissen der Mediziner überlebte er diese Zeit. Die zurückgebliebene Narbe sieht er heute als Souvenir und lehnt eine chirurgische Verschönerung ab.
Fuchstod
Den toten Fuchs entdeckte ich am Strassenrand auf Sardinien. Das aufgerissene Maul lässt erahnen, dass er seinen "Angreifer" im Augenblick seines Todes beissen wollte.
Für mein erstes Projekt als junger Fotograf entschied ich mich mit meiner Grossformatkamera die Steine des Megalith Zeitalters zu erkundigen. Ich reiste mit meiner alten Kiste durch Schottland, Sardinien und die Bretagne, immer auf der Suche nach Zeichen der geheimnisvollen Steinkultur aus dem Neolithikum. Die Schönheit der Landschaft und die Poesie dieser Reisen werde ich nie vergessen.